Icony - Schreckhaftigkeit und Ängstlichkeit

Symptome & Behandlung

 

Icony – die 9-jährige Stute aus der renommierten «Van Bria»-Zucht – berührt vom ersten Moment an: feinfühlig, hochbegabt und voller Lernfreude. Gleichzeitig ist sie eine sensible Seele, die im Alltag immer wieder von Ängstlichkeit und plötzlicher Schreckhaftigkeit leidet. Für ihre Besitzerin bedeutete das nicht nur emotionale Belastung, sondern auch reale Gefahr – denn in kritischen Momenten wurde sie bereits mehrfach abgeworfen und verletzt.

 

Gerade bei so sensiblen Pferden ist es entscheidend, nicht nur das Verhalten zu betrachten, sondern die innere Emotion zu verstehen. Genau hier setzt die Tierhypnosetherapie an: Sie schenkt Icony mehr innere Sicherheit, Stabilität und Vertrauen – in sich selbst, und in die Verbindung zu ihrer Besitzerin. Ziel ist es, dass sie diese Gefühle auch in herausfordernden Alltagssituationen abrufen kann.

 

Schon in der ersten Sitzung im Stall zeigt sich, wie Icony bereit ist, loszulassen. Innerhalb weniger Minuten beginnt sie mit typischen Abreaktionen wie Abkauen, Gähnen und Scharren – Zeichen dafür, dass sie Spannungen abbaut und sich öffnet. Kurz darauf sinkt sie in eine tiefe, spürbare Entspannung. Mit jeder weiteren Sitzung wächst das Vertrauen, die Sicherheit, und eine immer stärkere Bindung zwischen ihr und ihrer Besitzerin. 

 

Auch die für Icony schwierigen Situationen werden behutsam in die Therapie integriert. So entsteht eine gezielte Begleitung genau dort, wo sie sie am meisten braucht. Besonders wertvoll ist dabei die Stärkung der Verbindung zur Besitzerin. Gerade in den Situationen, die früher von Angst geprägt waren. Die Veränderungen sind beeindruckend und berührend zugleich: Icony wird ruhiger, gelassener und gewinnt an Selbstvertrauen. Die Beziehung zwischen ihr und ihrer Besitzerin vertieft sich spürbar. Was früher von Unsicherheit geprägt war, ist heute von Vertrauen getragen. Aus einer herausfordernden Situation ist eine harmonische Partnerschaft gewachsen, die von gegenseitigem Vertrauen und Verständnis lebt.

Mehr über Iconys Entwicklung und die Wirkung der Tierhypnosetherapie erfährst du untenstehend im persönlichen Feedback ihrer Besitzerin.


Laroma - Verlustangst wegen Transportsituationen

Symptome & Behandlung

 

Laroma – die 20-jährige Stute mit einer langen Geschichte und einem großen Herzen. Sie hat viel erlebt, viel gegeben – und trägt nun einen leisen Schmerz in sich. Der Verlust ihrer langjährigen Pferdefreundin hat in ihr tiefe Verlustängste hinterlassen. Als dann auch noch ein Stallwechsel folgte und weitere vertraute Gefährten verschwanden, geriet ihre Welt aus dem Gleichgewicht.

Der Pferdeanhänger wurde für sie zum Symbol dieser Trennung. Alleine einzusteigen fühlt sich für sie an wie ein Abschied, den sie nicht mehr ertragen kann. Nur wenn ihre neue Freundin sie begleitet, findet sie den Mut, diesen Schritt zu gehen. Es ist, als würde sie sagen: „Bitte lass mich nicht wieder allein.“

Doch nicht nur ihre Seele trägt schwer. Auch ihr Körper meldet sich. Die Arthrose in beiden Hinterbeinen erschwert ihr jede Bewegung, nimmt ihr die Leichtigkeit bei Ausritten und belastet sie zusätzlich. Unter dem Sattel zeigt sich ihre Mühe besonders deutlich: Beim Antraben reagiert sie teilweise panisch, rennt los und ist überfordert. Es scheint, als ob sich körperlicher Schmerz und seelischer Druck in diesen Momenten entladen.

 

In der ersten Hypnosesitzung im Stall zeigt sich Laroma zunächst vorsichtig. Doch schon nach kurzer Zeit spürt man, wie sie beginnt, loszulassen. Sie nimmt das Energiefeld an, ihr Körper entspannt sich sichtbar, ihr Blick wird weicher. Es entsteht ein Moment tiefer Ruhe – ein Gefühl von „Ich darf jetzt einfach sein“.

Nach der behutsamen Arbeit auf seelischer Ebene folgt die gezielte Unterstützung ihres Körpers. Durch Berührungen werden ihre Schmerzpunkte erspürt und angesprochen. Laroma zeigt dabei ganz klar, wo sie Hilfe braucht – sie kommuniziert ehrlich und direkt über ihre Körpersprache. Genau dort werden ihre Selbstheilungskräfte aktiviert und gestärkt. In den darauffolgenden Tagen vertiefen zwei Fernhypnosesitzungen diesen Prozess. Auch auf die Tierhypnosesitzungen aus Distanz reagiert Laroma fein und offen. In der nächsten Sitzung im Stall werden ihre Themen erneut aufgenommen, ihre inneren Ressourcen weiter gestärkt und stabilisiert.

 

Doch wie so oft bei chronischen Beschwerden gibt es auch Rückschritte: Ein Wetterumschwung bringt stärkere Schmerzen mit sich, und Laroma wirkt erneut bedrückt. Eine weitere Fernhypnosesitzung begleitet sie durch diese Phase – sowohl körperlich als auch emotional. Dabei zeigt sie neue Schmerzbereiche im Ellbogen- und Vorderarmbereich, die unmittelbar in die Behandlung einbezogen werden. In der darauffolgenden dritten Sitzung im Stall wird alles nochmals gezielt aufgegriffen und integriert. Schritt für Schritt darf Laroma erfahren, dass sie mit ihrem Schmerz – körperlich wie seelisch – nicht allein ist. Und genau dort beginnt Veränderung: in dem Moment, in dem ein Pferd wieder Vertrauen fassen darf – in sich selbst, in seinen Körper und in die Verbindung zu seinem Menschen.

Zweite Behandlung

Laroma reagiert auf beiden Seiten  stark auf Berührungen im Bereich Widerrist und Schulter, obwohl die Schmerzpunkte bisher im Bereich der Flanke und Hüfte angegeben wurden. Ein klarer Hinweis dafür, dass die Selbstheilungskräfte auch in diesem Bereich aktiviert werden müssen. 

Dritte Behandlung

Zum Schluss der Behandlung wird bei Laroma noch eine Schmerzstelle berührt, die sie während der Fernbehandlung angezeigt hatte. Sie signalisiert danach durch ihre Körpersprache und ihren Ausdruck in den Augen das Ende der ca. 40-minütigen Tierhypnosesitzung im Stall.

Feedback Tierhalter

Nach jeder Behandlung ist Laroma zutraulicher, ruhiger und zeigt mehr Gelassenheit im Alltag. Auch von den Schmerzen und dem seelischen Tief nach dem Wetterumschwung hat sie sich gut erholt und ist wieder motiviert. Die Schmerzpunkte sind reduziert und ermöglichen so wieder gute Trainings und Ausritte mit einem gesteigerten Vertrauensgefühl gegenüber dem eigenen Körper.



Dukan - Unruhe im Stall

Symptome & Behandlung

 

Dukan – der 22-jährige Araber-Wallach mit einem wachen Geist und einem lebhaften Temperament. Körperlich geht es ihm, abgesehen von leichten Arthroseanzeichen in den Hinterbeinen, erstaunlich gut für sein Alter. Doch innerlich fällt es ihm schwer, wirklich zur Ruhe zu kommen.

 

Im Stall zeigt sich diese Unruhe deutlich: Stillstehen fällt ihm schwer, immer wieder schlägt er mit den Beinen gegen die Box. Es ist kein Trotz, sondern ein Ausdruck von inneren Anspannungen.

Für die erste Behandlung wird bewusst ein ruhiger Ort im Freien vor dem Stall gewählt – ein Raum, in dem Dukan leichter loslassen kann. Und tatsächlich: Schon nach kurzer Zeit geschieht etwas sehr Schönes. Seine Anspannung weicht, sein Körper wird weicher, sein Blick ruhiger. Er lässt sich auf meinen Kontakt und die Tierhypnose ein, nimmt das Energiefeld vertrauensvoll an, und findet in eine tiefe, ehrliche Entspannung. Man sieht und spürt, wie gut ihm dieser Moment tut.

 

In den darauffolgenden Tagen wird diese neu gewonnene Ruhe durch zwei Fernhypnosesitzungen weiter gestärkt. Auf mentaler Ebene darf Dukan immer wieder erfahren, wie sich Ruhe, Gelassenheit und innerer Frieden anfühlen.

Zwei Wochen später, bei der zweiten Sitzung vor dem Stall, zeigt sich, wie viel sich bereits verändert hat. Dukan begegnet der Situation mit Vertrauen und Offenheit. Immer wieder sucht er sanft den Kontakt – ein feines Knabbern an den Händen, fast wie ein stilles „Danke“ oder ein Zeichen seiner Verbundenheit.

 

Am Schluss der Tierhypnosetherapie ist die Veränderung nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar: Ein Pferd, das stärker bei sich ist. Ruhiger. Weicher. Zufriedener.

 

Und darin liegt in diesem Fall die wichtigste Unterstützung durch Tierhypnose – wenn ein lebhafter, unruhiger Geist lernt, loszulassen und in sich selbst einen Ort der Ruhe zu finden.

Zweite Behandlung vor Ort

Dukan findet im Freien schneller Ruhe. Das Energiefeld kann in kurzer Zeit intensiv aufgebaut werden, da sich Dukan direkt vor mich hinstellt und meine Energien gut aufnimmt. Jedes Tier entscheidet instinktiv selbst über Platz und Distanz, und wie schnell es sich in den hypnotischen, tranceähnlichen Zustand führen lassen möchte.

Die Hypnose lässt Dukan wirken, indem er sich immer wieder leicht seitlich abwendet, mich im Augenwinkel wahrnimmt, sich dann wieder mir zuwendet, und als Zeichen des Vertrauens sanft an meinen Händen knabbert. 

Feedback Tierhalter

Dukan ist ruhiger und gelassener, das zeigt sich in seinem täglichen Verhalten im Stall. Seine körperliche Fitness wurde ebenfalls gut unterstützt. Die Tierhypnosetherapie hat sich als eine Möglichkeit erwiesen, Körper und Geist in einer idealen Kombination zu stärken.



Ramiro - Stoffwechselstörungen und Leistungsfähigkeit

Symptome & Behandlung

 

Ramiro – ein 10-jähriger Wallach mit einem starken Charakter und einem offenen, menschenbezogenen Wesen. Er sucht die Nähe, genießt jede Berührung und holt sich liebevoll die Aufmerksamkeit, die er braucht. Doch hinter dieser freundlichen Ausstrahlung verbirgt sich eine Geschichte, die ihn körperlich und emotional fordert.

Schon lange kämpft Ramiro mit Stoffwechselstörungen in seiner Muskulatur. Seine Kraft ist begrenzt, seine Muskeln reagieren empfindlich – Verspannungen und Verkrampfungen begleiten ihn immer wieder. Leistung fällt ihm schwer, sein Körper verlangt nach Pausen, nach Fürsorge und gezielter Unterstützung. Für seine Besitzerin bedeutet das ein ständiges Mitfühlen, Mitdenken und Anpassen – besonders auch in der Fütterung, die für Ramiro eine zentrale Rolle spielt.

 

Auch das Verladen in den Anhänger ist für ihn mit Stress verbunden. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu panischen Reaktionen – als würde eine Erinnerung in ihm wach werden, die sich nicht so leicht abschütteln lässt. Diese Momente sind nicht nur für ihn belastend, sondern auch für seine Bezugsperson emotional schwer mit anzusehen.

Umso berührender ist es, wie Ramiro sich in der ersten Hypnosesitzung zeigt. Gemeinsam mit seinem besten Freund wird er von der Weide geholt – eine vertraute, sichere Begleitung an seiner Seite. Schon beim Ankommen sucht Ramiro den Kontakt, lehnt sich mir an, zeigt durch feine Gesten, wie sehr er bereit ist, sich auf meine Unterstützung einzulassen.

 

Während der Sitzung bleibt sein Körper zwar immer wieder in Bewegung, doch seine Augen erzählen eine andere Geschichte: Ruhe, Vertrauen und eine tiefe innere Gelassenheit sind spürbar. Auf seelischer Ebene öffnet sich Ramiro sanft, reagiert mit Abkauen und Gähnen – Zeichen dafür, dass er loslassen kann und beginnt, Spannungen abzubauen.

In der anschließenden körperlichen Arbeit zeigen sich keine akuten Schmerzpunkte, aber feine, ehrliche Rückmeldungen: Wärme durchzieht seinen Schulterbereich, die Brustmuskulatur und die Hüfte – als würde sein Körper beginnen, sich neu zu ordnen und zu regulieren. Die gesamte Zeit über bleibt Ramiro ruhig, präsent und verbunden. Und auch sein Pferdefreund, der still an seiner Seite steht, spiegelt diese Veränderung wider: Seine Augen werden weich, fast geschlossen, sein ganzer Ausdruck entspannt. Es ist, als hätte auch er von diesem ruhigen, energiereichen Moment profitieren dürfen.

Es sind genau diese Augenblicke, die zeigen, wie viel möglich ist, wenn ein Pferd sich sicher fühlt – wenn Körper und Seele gesehen werden und gemeinsam zur Ruhe finden dürfen.

Erste Behandlung im Stall: