Minka - ständiges Miauen nach Verlust

Symptome & gemischte Behandlung

 

Minka ist 13 Jahre alt – eine Katze mit einem großen Herzen und einem Bedürfnis nach Nähe. Am liebsten liegt sie ganz nah bei ihrer Tierhalterin, auf dem Schoss oder direkt neben ihr, und geniesst jede Streicheleinheit. Für viele Katzenbesitzer ist genau diese besondere Verbundenheit etwas ganz Kostbares. Doch Minka ist auch sehr sensibel. Sie erschrickt schnell und reagiert oft schon auf ganz alltägliche Geräusche im Haus oder innerhalb der Familie. In vielen Situationen beginnt sie dann lange und sehr eindringlich zu miauen – manchmal so ausdauernd, dass es für ihre Menschen schwierig wird, damit umzugehen. Dieses Miauen ist einerseits belastend im Alltag, gleichzeitig aber auch verunsichernd. Denn jeder Katzenhalter spürt instinktiv: Hinter diesem Verhalten steckt mehr als nur eine „laute Katze“. Es ist, als würde Minka versuchen, etwas mitzuteilen.

 

Im Vorgespräch wird deutlich, dass Minka schon sehr früh von ihrer Mutter getrennt wurde. Eine Erfahrung, die viele Katzen tief prägt. In den letzten Jahren hat sich das Miauen zudem deutlich verstärkt.

Wenn man den Lebensweg von Minka betrachtet, wird auch verständlich warum. Für sie gab es mehrere einschneidende Phasen: zwei Krankheiten innerhalb der Familie, eine längere berufliche Abwesenheit ihrer Tierhalterin – und schließlich der tragische Unfalltod ihres Katzenfreundes, mit dem sie im selben Haushalt lebte. Für viele Katzen ist der Verlust eines tierischen Gefährten genauso schmerzhaft wie für uns Menschen. Die Tierhalterin konnte bereits selbst einen möglichen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen und dem stärker gewordenen Miauen erkennen.

 

Während der Sitzung beginnt Minka zunächst ganz vorsichtig, das Energiefeld wahrzunehmen. Sie sitzt auf dem Schoss ihrer Halterin und beobachtet ruhig die Situation.

Nach und nach geschieht etwas sehr Berührendes: Minka kommt zu mir, nimmt kurz körperlichen Kontakt auf – und geht anschließend wieder zurück auf den vertrauten Platz bei ihrer Halterin. Es wirkt fast so, als würde sie prüfen, ob alles in Ordnung ist. Dann wird es still.

Sowohl Minka als auch ihre Tierhalterin beginnen sich sichtbar zu entspannen. Die Anspannung weicht einer ruhigen, warmen Atmosphäre. Beide werden müde, lassen los und sinken tiefer in diese gemeinsame Ruhe.

Die Sitzung dauert etwa 30 Minuten. Am Ende zeigt mir Minka ganz klar über ihre Körpersprache und einen intensiven Blickkontakt, dass es für heute genug ist. Ein stilles, aber deutliches Signal.

Im anschließenden Gespräch wird ein wichtiger Punkt sichtbar: Der Verlust ihres Katzenfreundes nach dem Unfalltod ist sowohl für Minka als auch für ihre Tierhalterin noch nicht vollständig verarbeitet.

Minka hat diese Trauer sehr stark aufgenommen – und auch gespiegelt. Katzen sind unglaublich feinfühlig gegenüber den Emotionen ihrer Menschen. Gerade bei so engen Bindungen tragen sie Gefühle oft mit.

Für die Tierhalterin wird in diesem Moment klar, dass sie und Minka sich gemeinsam noch einmal bewusst von ihrem Katzenfreund verabschieden dürfen. Dieses Thema des Verlusts und des Abschieds wird in weiteren Fernbehandlungen noch einmal behutsam aufgegriffen – damit sowohl Minka als auch ihre Tierhalterin Schritt für Schritt Frieden damit finden können.

Für viele Katzenbesitzer zeigt diese Geschichte etwas sehr Wichtiges: Wenn Katzen miauen, klammern oder ungewöhnlich reagieren, steckt dahinter oft eine Geschichte, ein Gefühl oder eine Erfahrung.

 

Erste Behandlung

Minka ist sehr eng mit der Tierhalterin verbunden. Während der ersten Behandlung sitzt sie auf dem Schoss von Frauchen, kommt zwischendurch zu mir, um die Lage abzuchecken, und geht dann zurück in die gewohnte und vertraute Umgebung. Danach kann die Therapiesitzung beginnen.

Fernbehandlungen

In den Fernbehandlungen wird das Thema "Verlust" angegangen. Gerade bei Minka, die früh von der Mutter getrennt wurde, und dann auch noch einen für sie sehr plötzlichen Verlust ihres Katzenfreundes hinnehmen musste, ist die Verknüpfung zu ihrem Verhalten negativ geprägt. Schon bei der ersten Fernhypnosesitzung nimmt Minka schnell den Kontakt auf und lässt sich in eine tiefe Entspannung führen. Nach Abschluss der Fernhypnosesitzung sucht sie die Ruhe und bleibt alleine. 

Feedback Tierhalter

Nach einer Therapiesitzung vor Ort und zwei Fernbehandlungen hat sich das Verhalten von Minka schon stark verändert. Das störende Symptom des Miauens hat stark abgenommen. Sie ist selbstbewusst und bleibt zum Teil mehrere Stunden alleine, was vor den Therapiesitzungen nicht vorkam. Zudem  wird sie von der gesamten Familie ruhiger, sicherer und bestimmter wahrgenommen. Das Verhalten gegenüber der zweiten Katze im Haushalt ist auch selbstbewusster geworden. Alles in allem, aus Sicht der Tierhalter, eine starke positive Veränderung nach wenigen Behandlungen.



Little - Vorbereitung OP Kastration

Symptome & Fernbehandlungen

 

Little ist gerade einmal 6 Monate alt – neugierig, verspielt und voller Entdeckungsfreude, so wie junge Katzen eben sind. In diesem Alter steht für viele Katzen der erste grössere Tierarzttermin an: die Kastration. Für die meisten Katzenhalter ist das ein wichtiger Schritt – aber auch einer, der mit etwas Sorge verbunden ist. Man wünscht sich einfach, dass der eigene kleine Liebling alles möglichst stressfrei und gut übersteht.

 

Um Little bestmöglich auf diesen Eingriff vorzubereiten, werden an den beiden Tagen vor der Operation Fernhypnosesitzungen durchgeführt. Dabei geht es nicht nur um eine sanfte mentale Vorbereitung, sondern auch darum, den Körper gezielt zu unterstützen. Während der Sitzungen wird unter anderem die zu operierende Stelle in den Fokus genommen. Für die Fernhypnose genügt bereits ein Detailfoto dieses Bereichs. Auf diese Weise können die Selbstheilungskräfte schon vor dem Eingriff aktiviert werden – damit Littles Körper optimal vorbereitet ist.

Unmittelbar vor der Operation findet nochmals eine rund 20-minütige Fernhypnosesitzung statt. Auch hier liegt der Schwerpunkt darauf, Ruhe, Vertrauen und innere Stabilität zu fördern und gleichzeitig die körpereigenen Regenerationsprozesse zu stärken.

 

Die Rückmeldung der Tierhalterin einige Stunden nach der Kastration ist fast unglaublich – und für jeden Katzenbesitzer ein kleiner Herzensmoment:

Little verhält sich, als hätte nie ein Eingriff stattgefunden. Sie ist wach, neugierig und voller Energie. Mental wirkt sie stabil und ausgeglichen, körperlich erstaunlich fit. Vor allem aber strahlt sie etwas aus, das für Katzen so wichtig ist: Vertrauen und Sicherheit in ihrem Alltag. Von Unsicherheit oder Stress ist nichts zu spüren.

Am Tag nach der Operation findet noch eine weitere Fernhypnose statt. Dabei wird der mentale Zustand nochmals stabilisiert und die körperliche Selbstheilung gezielt im Operationsbereich unterstützt, damit die Heilung optimal verlaufen kann. Little reagierte von Anfang an sehr gut auf die Fernhypnose. Sie nahm das Energiefeld schnell an, konnte sich mental entspannen und gleichzeitig ihre eigenen Selbstheilungskräfte aktivieren.

Für ihre Tierhalterin war es eine große Erleichterung zu sehen, wie ruhig, stabil und selbstverständlich Little diesen wichtigen Schritt gemeistert hat.

 

Denn für Katzenbesitzer gibt es kaum etwas Beruhigenderes, als zu spüren: Mein Tier fühlt sich sicher – und es geht ihm gut.

Nach dem operativen Eingriff

Die Wunde ist vernäht. Durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte kann die Blutung während und nach der OP reduziert werden.

Spielen nach der Operation

Little ist wenige Stunden nach dem Eingriff schon wieder zum Spielen aufgelegt. Auch für Tiere sind Operationen seelisch belastend. Durch Tierhypnosesitzungen ist eine Reduktion dieser Belastung, schon vorbereitend auf die OP, möglich. Eine raschere Erholung auf mentaler Ebene ist nach der OP noch ein zusätzlicher Nutzen. 

Little fühlt sich wohl

Auch körperlich scheint sich Little kurz nach der Operation wieder viel zuzutrauen. Schön zu sehen, wie sie sehr selbstbewusst und voller körperlicher Energie wieder auf den Katzenbaum springt.